Praktischer Helfer für die Wartung der Baugeräte

Smarter Wartungsplaner verwaltet künftig alle anstehenden Wartungstermine

Neuötting. – Gerade in der Baubranche ist es elementar, dass die Sicherheit immer gewährleistet ist. Eine kontinuierliche und umfassende Wartung aller Maschinen und Gerätschaften ist daher unerlässlich, um einen wirtschaftlich und technisch einwandfreien Betrieb sicherzustellen und gesetzlich vorgeschriebene Verpflichtungen einzuhalten.

So sieht der Wartungsplaner aus. Fotos: Hoppe Unternehmensberatung

Ein bayerisches Unternehmen für Betonfertigteile wollte laut eigener Aussage weg von der Fehleranfälligkeit händisch geführter Excel-Listen und entschied sich für eine sichere und schnelle digitale Lösung.

Die Firma Freudlsperger ist ein mittelständisches Unternehmen im Bereich Produktion und Montage von Betonfertigteilen für den Hallen- und Gewerbebau. Zusätzlich betreibt das Unternehmen mehrere Bauschutt-Deponien. Der Hauptstandort befindet sich in Neuötting, wo das Unternehmen derzeit85 Mitarbeiter beschäftigt.

Aufgrund ihrer Verantwortung für die einwandfreie Funktionalität sämtlicher betrieblicher Gegenstände unterliegt Freudlsperger strengen Arbeitsschutzvorschriften und gesetzlichen Prüfstandards. Diese umfassen regelmäßige Prüfungen mit festgelegten Intervallen sowie Wartungsanforderungen. Daher lag die Herausforderung in der Wartung bei Freudlsperger darin, all diese Intervalle sowie Prüf- und Wartungsfristen im Blick zu haben und ihre Dokumentation zugewährleisten.

Lange Zeit wurden Prüftermine mithilfe von Excel-Listen festgehalten, was sich jedoch als zunehmend unzureichend erwies. Viele Prüfungen undIntervalle wurden nicht erfasst, und die Dokumentation war mangelhaft. "Wir waren laufend auf der Suche nach einer geeigneten Software, um einen besseren Überblick zu bekommen", erinnert sich Thomas Schuhbeck, verantwortlich für den Bereich Arbeitssicherheit bei Freudlsperger.

Neue digitale Wege finden

In produzierenden Unternehmen ist die Wartung der Maschinen von entscheidender Bedeutung, um einen reibungslosen Betrieb und eine hohe Produktivität sicherzustellen. Doch wie behält man den Überblick über alle anstehenden Wartungen und Instandhaltungen? "Hier kommt eine Instandhaltungssoftware ins Spiel", so Franz Fischer, Instandhaltungsleiter bei Freudlsperger.

Die Suche nach einer geeigneten Software führte schließlich zur Wartungsplaner-Software der Hoppe Unternehmensberatung aus dem hessischen Heusenstamm, die laut suchendem Unternehmen alle Anforderungen erfüllt und eine umfangreiche Dokumentation ermöglicht: "Mit diesem Programm können wir uns jetzt einen schnellen Überblick über alle Prüf- und Wartungsaufgaben verschaffen", so Schuhbeck und weiter: "Der Wartungsplaner ist zudem übersichtlich aufgebaut und gut strukturiert. Es können zu den einzelnen Prüfungen Fotos, Checklisten oder Dokumente in pdf- oder Word-Dateien hinterlegt werden. Beispiele seien dazu die wiederkehrende Leiterprüfung oder die Regalprüfung.

Besonders wichtig sei es für Freudlsperger laut eigener Angabe, die Wartungen an Arbeitsmitteln, Elektroprüfungen und Anlagentechnik zuverlässig im Auge zu behalten. "Der direkte Kontakt zum Entwickler und die kontinuierlicheWeiterentwicklung des Systems hat uns dabei geholfen", so Schuhbeck.

Alle Ziele erreicht

Die Einführung des Wartungsplaners erfolgte dann durch Übernahme vorhandener Daten aus der vorherigen Software, durch die Schulung der Mitarbeiter sowie Weiterbildungen in Workshops. Ein besonderes Merkmal bei der Umsetzung sei die Übertragung der Daten mit möglichst geringen Verlusten gewesen, was einwandfrei funktioniert habe.

In Unternehmen fallen viele Wartungen an – die Termine dürfen nicht verpasst werden. Foto: Hoppe Unternehmensberatung

"Uns war wichtig, dass wir eine Softwarelösung erhalten, die all unseren Anforderungen und Zielen entspricht", erklärt Schuhbeck. Diese Ziele waren unter anderem die Erfassung aller prüf- und wartungspflichtigen Objekte, eine rechtssichere Dokumentation, messbare Zeitersparnis sowie ein wirtschaftliches Arbeiten. Auch die Steigerung des Arbeitsschutzes stand auf der Prioritätenliste.

Die Anforderungen der unterschiedlichen Abteilungen umfassen zielgerichtetes und strukturiertes Arbeiten, digitale Checklisten, Verringerung von Ausfallzeiten durch regelmäßige Wartungen, Arbeitsschutz und rechtssichere Dokumentation. Der Wartungsplaner erfasst etwa 400 Objekte in verschiedenenKategorien wie Anlagentechnik, Arbeitsmittel, Elektro, Fuhrpark und Gebäude.

Die digitale Lösung für die kontinuierliche Wartung hat sich bei Freudlsperger laut eigener Aussage inzwischen bewährt: Durch die leichte Bedienbarkeit, die Übersichtlichkeit sowie die einwandfreie Dokumentation könne die Wartung nun zielgerichteter, fehlerfreier und übersichtlicher gestaltet werden. Der Einsatz der mobilen Wartungs-APP mit integriertem Barcode-Scanner passend zum Wartungsprogramm ermögliche eine schnelle Erfassung und Bearbeitung von Prüfungen und Wartungen. Elektroprüfungen und deren Dokumentation erfolgen nach DGUV Vorschrift 3 VDE701/VDE702 durch externe Elektrofachfirmen.

Mittlerweile arbeiten die Abteilungen Arbeitssicherheit, Wartung/Instandsetzung sowie UM/QM mit dem Wartungsplaner, und konnten laut Unternehmen mittels der entstandenen Transparenz auch ihre eigenen Arbeitsprozesse optimieren. Ausfallzeiten und teure Reparaturen können dem Unternehmen zufolge vermieden werden. Der Wartungsplaner biete wirtschaftlichen Nutzen durcherleichterte Arbeit, Zeitersparnis und längere Nutzungsdauer durch optimierte Wartung. In Bezug auf die Arbeitsprozesse ermögliche der Wartungsplaner eine bessere Steuerung und reduziere Ausfallzeiten, was zu einer verbesserten Auslastung führe.

Die Entscheidung für den Wartungsplaner der Hoppe Unternehmensberatung wurde laut Freudlsperger aufgrund des Preis-Leistungsverhältnisses, der Benutzerfreundlichkeit, kurzen Einarbeitungszeit und deutlichen Arbeitserleichterung getroffen. Die Software werde immer mehr zu einer Standard-Lösung im Bereich des Wartungsmanagement.

Ein strukturiertes Wartungskonzept sorge für Langlebigkeit von Maschinen, Anlagen und Werkzeugen. Die Verringerung von Ausfallzeiten sparte am Ende Geld. Je weniger Arbeitszeit für administrative Tätigkeiten aufgewendet werden muss, desto effizienter werden Prozesse im Unternehmen.

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Der Autor ist Senior-Berater bei der Hoppe Unternehmensberatung.

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