In drei Größen verfügbare Touchscreen-Einheit

Zuververlässig auch bei Extremtemperaturen

Die ab sofort in drei Größen verfügbare Touchscreen-Einheit lässt sich laut Hersteller flexibel in Kabinen und Führerstände oder im Außenbereich integrieren. Foto: Bosch Rexroth

Lohr am Main (ABZ). – Um die neue Display-Reihe DI5 erweitert Bosch Rexroth das BODAS Ecosystem für Mobilelektronik. Die ab sofort in drei Größen verfügbare Touchscreen-Einheit lässt sich laut Hersteller flexibel in Kabinen und Führerstände oder im Außenbereich integrieren und biete beste Voraussetzungen für eine einfache und intuitive Bedienung der mobilen Arbeitsmaschine.

Funktionen und Visualisierungen können frei in verschiedenen Entwicklungsumgebungen gestaltet werden. Die kostenfreie Toolbox enthalte unter anderem praktische Service-Funktionen für angeschlossene RC40 Steuergeräte und wird stetig um Funktionen erweitert.

Die einfache und intuitive Bedienung mobiler Arbeitsmaschinen gewinne an Bedeutung. Gleichzeitig wollen Off-Highway-Herstellende die Funktion und Visualisierung von Anzeigeeinheiten und Bedienschnittstellen frei gestalten und von Kostenvorteilen durch Gesamtpakete für die Mobilelektronik profitieren – Stichwort One-Stop-Shop.

Umfangreiches Funktionsspektrum

Mit den Größen 5", 7" und 10,1" und einem umfangreichen Funktionsspektrum deckt die neue Displayreihe BODAS DI5 laut Bosch Rexroth nahezu alle Anwendungsfälle ab – von der vergleichsweise einfachen Anzeige bestimmter Parameter über aufwändig designte Dashboard-Nachbildungen bis zum sogenannten Bird- oder Area-View. Ob im Hoch- oder Querformat, ob im Armaturenbrett oder als solitäre Einheit, ob in der Kabine oder außen an der Maschine – das BODAS DI5 lasse sich optimal integrieren, in jede Art von Baumaschine, Flurförderfahrzeug und landwirtschaftliche Maschine bis hin zum Kommunalfahrzeug.

Mit 800 MHz Dual- und Solo-iMX6 Prozessoren, 4 GB Flash-Speicher und bis zu 1 GB RAM liefere die Display-Reihe ausreichend Performance für anspruchsvolle Anwendungen. Das robuste, in Schutzklasse IP66 ausgeführte Gerätedesign sorge auch in harschen Umgebungen und einem weiten Temperaturbereich von –30 ˚C bis + 75 ˚C für einen zuverlässigen Betrieb, so das Unternehmen. Eine hohe Auflösung von bis zu 1280 x 800 Pixel und ein sensorgestützte Helligkeitsregelung sorgen laut Hersteller auch bei direktem Sonnenlicht für eine optimale Lesbarkeit.

Die grafische Benutzeroberfläche und die gewünschten Funktionen können Anwendende in verschiedenen Entwicklungsumgebungen frei gestalten. Neben CODESYS lasse sich das BODAS DI5 auch per Qt-Linux oder C/C++ programmieren. Sämtliche Maschinenfunktionen lassen sich statisch oder dynamisch darstellen. Über die integrierten Videoschnittstellen können verschiedene Kamerasignale als Bild-in-Bild oder Vollbild auf dem Display visualisiert werden.

Bedarfsgerechte Kommunikation

Für die bedarfsgerechte Kommunikation unterstützen die BODAS DI5 Displays bis zu vier CAN 2.0B Verbindungen (CANopen, J1939), zwei USB 2.0- und eine RS232-Schnittstelle. Neu im Portfolio ist Automotive-Ethernet (T1), was auch für das schnelle Flashen von BODAS RC Steuergeräten vorteilhaft ist.

Ein Highlight des Softwarepakets sei die DI5 Toolbox. Sie fungiere als eine Art Software Container oder Repository mit Ready-to-use-Software-Funktionen, die konsequent weiterentwickelt werden. Beispielhaft dafür stehen die kostenfrei bereitgestellten Funktionen "UDS unterstütztes Flashen" und "Diagnose Framework."

Damit können alle BODAS RC40 Steuergeräte im Fahrzeug ohne zusätzliche Werkzeuge vor Ort gewartet werden. Über das BODAS DI5 Display können Servicekräfte aktive und gespeicherte Fehler auslesen und somit die Diagnose beschleunigen. Neue Parameter oder Firmware-Versionen können über die integrierte USB-Schnittstelle an die Steuergeräte übertragen werden.

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