PlanRadar
Warum Produktivität jetzt entscheidend ist
Wien/Österreich (ABZ). – Die Wohnungskrise in Deutschland ist akut. Laut einer Studie des Pestel-Instituts fehlen derzeit rund 1,4 Millionen Wohnungen, obwohl die Bundesregierung jährlich 400.000 neue Einheiten schaffen will – ein Ziel, das seit Jahren verfehlt wird.

Mit wachsender Datenmenge wird laut PlanRadar die intelligente Auswertung relevanter Informationen wichtiger. ABB.: PlanRadar
2025 wurden bundesweit etwa 238 500 Wohnungen genehmigt, ein Plus von rund 11 % gegenüber 2024 nach jahrelangem Rückgang.
Experten gehen jedoch laut PlanRadar davon aus, dass weniger als 220.000 Wohnungen tatsächlich fertiggestellt werden könnten. Genehmigungen allein schaffen keinen Wohnraum. Entscheidend ist, wie effizient Projekte zwischen Planung und Fertigstellung umgesetzt werden.
Gerade in Ballungsräumen bleibt bezahlbarer Wohnraum knapp. Steigende Baukosten, hohe Zinsen und komplexe Verfahren erhöhen den Druck zusätzlich. Verzögerungen und Reibungsverluste wirken sich unmittelbar auf Wirtschaftlichkeit und Bauzeiten aus. Zeitverluste entstehen dem Unternehmen zufolge nicht auf dem Papier, sondern im Projektalltag: wenn Informationen mehrfach erfasst werden, Abstimmungen per E-Mail erfolgen oder Berichte manuell zusammengestellt werden müssen. Diese operativen Ineffizienzen summieren sich – und verlängern Bauzeiten messbar.
Produktivität bedeutet daher laut PlanRadar vor allem: klare Verantwortlichkeiten, transparente Prozesse und eine strukturierte und stets aktualisierte Datenbasis, auf die alle Beteiligten zugreifen können. Wenn Aufgaben direkt auf digitalen Plänen verortet, Zuständigkeiten eindeutig dokumentiert und Statusänderungen in Echtzeit sichtbar werden, verkürzt sich der Weg von der Erfassung zur Entscheidung deutlich.
Eine zentrale Plattform, die Dokumentation, Aufgabensteuerung, Kommunikation und Reporting in einem System bündelt, schafft diese Transparenz, so das Unternehmen. Informationen werden direkt am Plan erfasst, automatisch mit Zeit- und Statusangaben versehen und stehen allen Projektbeteiligten einheitlich zur Verfügung. So entsteht eine durchgängige Projektdokumentation – nicht im Nachgang, sondern im laufenden Bauprozess. Insbesondere bei einer Vielzahl von Beteiligten – von Bauleitung über Projektsteuerung bis hin zu Fachplanern und Nachunternehmern – verhindere eine gemeinsame Datenbasis Informationsverluste. Standardisierte Abläufe reduzieren Rückfragen und beschleunigen Abstimmungen. Offene Punkte und Verantwortlichkeiten sind klar nachvollziehbar.
Auch das Reporting werde effizienter: Statt nach der Begehung zeitaufwendig Berichte manuell zusammenzustellen, lassen sich Status- und Projektberichte direkt aus strukturierten Projektdaten generieren. Das verkürzt den Zeitraum zwischen Baustellentermin und belastbarer Entscheidungsgrundlage erheblich und entlastet Projektverantwortliche spürbar im Tagesgeschäft.
Mit wachsender Datenmenge werde zudem die intelligente Auswertung relevanter Informationen wichtiger. Strukturierte Suchfunktionen und automatisierte Projektübersichten helfen, Fortschritt, Risiken und Handlungsbedarf schnell zu erkennen – ohne zusätzlichen manuellen Aufwand.
Visuelle Dokumentation, etwa durch systematisch verknüpfte 360-Grad-Aufnahmen, ergänzt diese Datenbasis. Bauzustände bleiben langfristig nachvollziehbar – inklusive Zeit- und Ortsbezug. Das stärkt Nachweissicherheit und reduziert Haftungsrisiken, heißt es.
Sander van de Rijdt, Co-CEO und Mitgründer von PlanRadar, sagt: "Wenn Bauprozesse strukturiert digital erfasst und Projektdaten zentral ausgewertet werden, gewinnen Bauvorhaben an Transparenz und Geschwindigkeit. Das ist entscheidend, um Wohnprojekte wirtschaftlich und termingerecht umzusetzen."
Der Wohnungsbau braucht laut PlanRadar mehr als politische Zielmarken. Er brauche operative Klarheit zwischen Planung und Fertigstellung. Wer Projektinformationen nicht isoliert verwaltet, sondern strukturiert in einer Plattform zusammenführt, schafft laut Unternehmen Übersicht über Baufortschritt, Risiken und Verantwortlichkeiten – und gewinnt messbar an Steuerungsfähigkeit.
Mehr Effizienz bedeutet kürzere Bauzeiten – und damit mehr realisierten Wohnraum. Die Bau- und Wohnungswende entscheidet sich nicht allein im Genehmigungsverfahren, sondern im täglichen Projektmanagement und in der konsequenten Modernisierung der Abläufe auf der Baustelle.
Auf der digitalBAU präsentiert sich das Unternehmen an Stand 8.318.


