Sanierung einer Ortsdurchfahrt

Vorbildliche Best-Practice-Baustelle

Auf der Rückseite angebrachte LED-Displays des MTS-Anbauverdichters informieren beim Verdichtungsvorgang über Frequenzeinstellungen, Auflastempfehlung und das erreichte Verdichtungsende. Foto: MTS

Ortsbaumeister Bernd Hummel lobt rückblickend: "Das ist ein Bauwerk, bei dem alles passt: Alle Gewerke sind sauber und termingerecht erstellt worden und alle Höhen und Lagen passen exakt. Und der Polier konnte auf dem Weg dorthin ganz ohne Vermesser und nur mit seinem MTS-Rover die Punkte im Baufeld markieren, die uns dabei halfen, uns das Ergebnis vorstellen zu können." Eine echte Punktlandung: Ein paar Tage vor dem Wintereinbruch konnte die Rainer Schrode GmbH den dritten Bauabschnitt einer Ortsdurchfahrtssanierung im Schwäbischen Willmandingen abschließen. Aufhänger war die Sanierung des Tagwasserkanals. Im gleichen Zuge wurden die 70 Jahre alte Entsorgungsleitungen erneuert, rund 400 m Tag- und Mischwasserkanal verlegt und die Wasserleitungen einschließlich der Hausanschlüsse erneuert – nebst Gehwegsanierung und Schaffung von neuen Parkplätzen. Die Hayinger Baufirma setzte die komplette Baustelle BIM-basiert um, also auf der Grundlage eines dreidimensionalen, in Lage und Höhe gebautem Bauwerksmodell. Bauleiter Michael Reichenecker erläutert: "Beispielsweise haben wir bei den Vermessungsarbeiten Lage und Höhe der Leitungen ebenso wie Kanäle und Hausanschlüsse mittels MTS-Rover präzise erfasst und die Lage jedes Bauwerkelements exakt dokumentiert. Der Vorteil: Wir konnten alle Änderungen schnell und einfach selber aufnehmen, hatten einen tagesaktuellen Überblick über den Baufortschritt und schafften im gleichen Atemzug eine zentimetergenaue Planvorlage, an die künftige Baumaßnahmen nahtlos anknüpfen können." Doch die Vorteile moderner Tiefbautechnologie reichen weiter: "So erlaubte uns das ausgefeilte Zusammenspiel von 3D-Baggersteuerung und MTS-Tiltrotator auf Anhieb einen profilgerechten Aushub: Dafür lieferte das Display vom MTS-NAVI dem Geräteführer modellbasiert präzise Führungsangaben für seinen Baggerlöffel – sowohl in Lage und Höhe als auch im Hinblick auf den Einstellwinkel." Fürs Verlegen der Rohre nutzte sein Bautrupp den MTS-Rohrschiebeadapter, mittels dessen sich die Rohre mit begrenzter und einstellbarer Kraft zusammenschieben lassen. Nach dem händischen Verdichten des Rohrzwickels konnte der Geräteführer mittels MTS-Universalverdichter und MTS-Anbauverdichter die abschließende Verdichtung der Leitungszone erledigen und dem Mann im Graben so das mühsame und risikobehaftete Verdichten mittels handgeführter Stampfer.

Beim sukzessiven Verfüllen des Leitungsgrabens kamen der MTS-Bodenrecycler und der e.p.m Bindemittelstreuer zum Einsatz, mittels derer stellenweise anstehender Boden vor Ort aufbereitet und im gleichen Arbeitsgang verfüllt werden konnte. Auch hier erhielt der Geräteführer Unterstützung durch seinen digitalen Co-Piloten, der ihm via Display die optimale Schüttlage vorgab.

"Parallel dazu informierte das auf der Rückseite angebrachte LED-Display des MTS-Anbauverdichters beim Verdichtungsvorgang über Frequenzeinstellungen, Auflastempfehlung und das erreichte Verdichtungsende. Per Mausklick konnte unser Geräteführer schließlich die Protokollierung der für die Flächendeckende Verdichtungskontrolle vorgeschriebenen Parameter auslösen und dem Auftraggeber gegenüber so später einen Nachweis sorgfältigen Arbeitens zu erbringen", berichtet Reichenecker. Auch bei der Abrechnung der Baustelle konnte der junge Bauleiter das Ausführungsmodell als Grundlage nutzen.

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