Mithilfe moderner Maschinensteuerung

Straßenbau intelligent gestalten

Der neue Komatsu-Bagger PC 210LCi-11 der Josef Hogger Tiefbau e. K. ist werksseitig mit der Technologie der intelligenten Maschinensteuerung ausgestattet.Foto: Kuhn Baumaschinen Deutschland

Kienberg (ABZ). – Maschinen effektiv einsetzen, um Aufträge professionell bearbeiten zu können – darauf kommt es heutzutage im Straßenbau an. Viele Bauunternehmer setzen deshalb mittlerweile auf intelligente Maschinensteuerung. Dies war auch für das BauunternehmenHogger aus Kienberg ein Kriterium bei der Entscheidung für den Kauf eines Hydraulik-bagger PC 210LCi-11 aus dem Hause Kuhn mit einer intelligenten Maschinensteuerung von Topcon.

Seit 1954 und in dritter Generation steht das Familienunternehmen laut eigenen Angaben für Qualität und Zuverlässigkeit bei seinen Kunden im östlichen Oberbayern – und ist mit seinem Fuhrpark immer "up to date".

Hogger ist sowohl im Straßenbau als auch in Hoch- und Tiefbau tätig. Der neu angeschaffte Komatsu-Bagger wird bei Aushub- und Planierarbeiten im Zuge von Straßenbaumaßnahmen, aber auch beim Aushub von Baugruben für Privatkunden eingesetzt. Hierfür ist modernste Maschinentechnik enorm wichtig, um effizient arbeiten zu können. Daher entschied sich das Unternehmen auch für den Komatsu-iMC-Bagger und zusätzlich auch noch für die Topcon-X53i-Nachrüstlösung und ein 3D-GNSS-Anzeigesystem für eine Bestandsmaschine. Der Support und Service von Kuhn überzeugte Hogger.

Der neue Komatsu-Bagger PC 210LCi-11 bietet alle Eigenschaften des klassischen Hydraulikbaggers PC 210LC-11 und ist zudem mit der Technologie der intelligenten Maschinensteuerung ausgestattet. "Intelligent Machine Control" (iMC), das Steuerungssystem von Komatsu, gehört zur Standardausrüstung und ist ab Werk integriert. Es umfasst Hydraulikzylinder mit Hubwegsensoren für Ausleger, Stiel und Löffel. Durch die Steuerfunktionen wird ein zu tiefes Eindringen des Löffels über das Zielprofil hinaus verhindert, indem die Löffelkante in Echtzeit in Relation zur Maschinenposition und den Geländeplandaten gesteuert wird. Die Position der Löffelkante wird dem Fahrer in Echtzeit auf dem 12,1-Zoll-Farbmonitor angezeigt.

GNSS-Empfänger-Antennen empfangen Satellitensignale zur Echtzeit-Positionsbestimmung der Maschine. Die inertiale Messeinheit (IMU+) bildet die exakte Ausrichtung der Maschine ab, und die Steuersoftware ermittelt aus den Daten der Drehraten- und Beschleunigungssensoren den aktuellen Maschinenwinkel.

Durch die intelligente Maschinensteuerung kann der Fahrer sich im PC210LCi-11 voll auf seinen Einsatz konzentrieren und läuft nicht Gefahr, zu viel Material abzutragen. Akustische Signale und die Winkel- und Balkenanzeige auf dem Farb-Touchscreen liefern Informationen. Der aktuelle Arbeitsfortschritt, eine vergrößerte Darstellung für Abzieharbeiten und eine 3D-Anzeige aus der Vogelperspektive können gleichzeitig am Monitor dargestellt und individuell durch den Fahrer angepasst werden.

Durch die Darstellung von 3D-Daten auf dem Monitor der Steuereinheit sind weniger Absteckarbeiten und Nachkontrollen auf der Baustelle notwendig. Da deshalb auf der Baustelle und in unmittelbarer Umgebung der Maschine weniger Personal benötigt wird, wird die Sicherheit nachhaltig erhöht. Ein/Aus-Schalter für die halbautomatische Steuerung und für das Erhöhen oder Senken des Offsets sind jetzt vollständig in die Joysticks integriert. So werden Effizienz und Sicherheit des Fahrers weiter gesteigert. Das integrierte Internet-Modem ermöglicht zudem Datenübertragung und Fernwartung und senkt so Kosten.

Letztendlich überzeugte im Bauunternehmen Hogger die solide, verlässliche Technologie von Komatsu und Topcon und die einfach zu bedienende Steuersoftware für die Baumaschinen. Reibungslos funktionierte auch der nahtlose Datentransfer von den bestehenden CAD-Lösungen in die intuitive Vermessungssoftware. Um das System abzurunden, schaffte Hogger zusätzlich zwei Topcon-HiPer-VR-GNSS-Basisstationen und ein FC-5000 Tablet mit Magnet Field Software an.

Von Komatsu-Maschinen ist Hogger schon lange überzeugt. Etliche Maschinen von Kuhn hat das Unternehmen im Bestand, von Radlader über Bagger zu Raupen. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet Hogger bereits mit Kuhn und ihrem Gebietsverkaufsleiter Albert Gruber zusammen. Schon mit Großvater und Vater bestanden Geschäftsbeziehungen. Für Josef Hogger zählt nach eigenem Bekunden beste Qualität zu einem guten Preis. "Und das habe ich in diesem Fall auch wieder bekommen!", betont er. Besonders wichtig sei für ihn eine professionelle Beratung für die Maschine und dazu Vermessungs- und Maschinensteuerungstechnik aus einer Hand, gepaart mit schnellem Support und Kundendienst aus dem Hause Kuhn in Hohenlinden. Von dort aus wurde der neue Hydraulikbagger PC 210LCi-11 dann auch gleich zur Baustelle gebracht, um ihn dort im Straßenbau einzusetzen. Für die Maschine sind bis zu 1200 Stunden Auslastung im Jahr geplant.

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