Straßenbau dynamisch steuern

Prozesskette in Echtzeit abbilden

Q Point digitalisiert das Bestell- und Lieferwesen im Bereich der Mischgutherstellung gemeinsam mit Steuerungsherstellern wie Miprotek oder Ammann und vielen Wiegesystemanbietern.Abb.: Q Point

Schweitenkirchen (ABZ). – Die Prozess- und Digitalisierungsexperten von Q Point haben eine herstelleroffene und systemunabhängige Plattform erstellt, die die Herausforderungen beim Straßenbau abdeckt und die Prozesskette konsistent in Echtzeit abbildet

Anwender hätten eine hohe Planungs- und Terminsicherheit bei effizient eingesetzten Ressourcen und sehr hoher Ausführungsqualität, so das Unternehmen Q Point. Q Point verknüpfe die Glieder der Wertschöpfungskette logisch anhand ihrer Plandaten. Dies mache die Planung sicher. Ausführende könnten mit mobilen Endgeräten wie Tablets und Smartphones ständig Informationen austauschen. Durch Informationen zu Lieferscheinen, GPS-Koordinaten, Telematikdaten und Daten von Temperatur- und Gewichtssensoren könnten sie den Soll- und den Ist-Zustand laufend vergleichen. Durch Informationen über den Fortschritt eines Bauwerks könnten alle am Prozess Beteiligten rechtzeitig Maßnahmen ergreifen. Das Projekt könne in Echtzeit dynamisch gesteuert werden. Q-Point-Nutzer könnten Prozesse und Qualitäten grafisch aufbereitet belegen und Bauprojekte auch nach geforderter Norm wie QSBW 4.0 abwickeln. Zusätzlich seien die Kosten transparent und es gebe eine Basis für die automatische Rechnungslegung.

Q Point digitalisiere das Bestell- und Lieferwesen im Bereich der Mischgutherstellung gemeinsam mit Steuerungsherstellern wie Miprotek oder Ammann und vielen Wiegesystemanbietern. Dies entlaste Straßenbauer, Mischwerksbetreiber, Disponenten und Transportunternehmer, so Q Point. Die Straßenbauer könnten vom mobilen Gerät oder vom PC aus bestellen und Transporte planen. Der Anlagenbetreiber könne dies digital bearbeiten. Im Großraum Zürich würden mehr als 20 Bauunternehmen den voll digitalisierten Bestellprozess nutzen. Produktions- und Lieferdaten könnten per Web analysiert oder Anpassungen in die Wege geleitet werden. Kombiniert mit Telematiklösungen beziehungsweise weiteren Q-Point-Services, erhalte der Anwender auch Daten wie die aktuelle Position und voraussichtliche Ankunftszeit des Mischguttransports.

Die Plattform decke den gesamten Prozesskreislauf ab. Dieser beginne mit der Planungsphase, in welcher bereits 80 bis 90 % der Kosten des Bauwerks fixiert werden. Durch die Vernetzung der Baustellenplanung mit ERP-Systemen könnten alle im ERP erstellten Baustellen, Projekte und Kostenstellen einfach geplant werden. Die Baustellen, die vom ERP übermittelt würden, würden mit den für die Ausführung relevanten Informationen ergänzt. Der Bauleiter gebe entweder eine Gesamttonnage oder ein detailliertes Aufmaß zur Massenermittlung ein. Für größere Baumaßnahmen könnten Deckenbücher oder BIM Modelle zur Massenermittlung herangezogen werden.

Über den digitalen Bestellprozess, die damit verbundene Produktionsplanung und Schnittstellen zur Steuerung seien Produktionszeiten 15 bis 20 % kürzer. Je nach Anlagentyp und produzierter Jahresmenge könnten alleine beim Energieverbrauch 50 000 bis 100 000 Euro gespart werden.

Auch bei der flächendeckenden Verdichtungskontrolle gebe es Vorteile. Durch das herstellerunabhängige, offene und einfach nachrüstbare FDVK System Q Compaction sind weniger Walzeinsätze nötig. Durch die Verdichtungswerte und die Auskunft zur Anzahl der Überfahrten könnten die Geräte besser genutzt und die Betriebsstunden reduziert werden. Zudem seien die Verdichtungszeiten kürzer, da nur verdichtet werde, wenn es wirklich notwendig sei.

Die Bauabläufe könnten dynamisch in Echtzeit gesteuert werden, was zusätzlich Einsparungen ermögliche. Beteiligte könnten dem Ablauf jederzeit prozessrelevante Informationen beisteuern. Die Pläne seien dynamisch kalkuliert. Ressourcen würden effizient angepasst, Stillstände vermieden und die Qualität der Ausführung verbessert. Zum Funktionsumfang würden zudem eine lückenlose Dokumentation und Leistungserfassung gehören. Alle Informationen seien digital verfügbar. Es gebe laufende Auswertungen und abschließende Analysen. Insgesamt seien weniger Bürokratie und manueller Aufwand nötig.

Ressourcen würden effizienter eingesetzt, gesteuert und dokumentiert. Das Ergebnis sei eine gute Qualität trotz reduzierter Kosten, Zeiten und Emissionen. Neben zuverlässigen Serverkapazitäten und dem Verarbeiten sehr großer Datenmengen zu konsistenten Informationen seien Sicherheit und Unternehmenshierarchien eine bedeutende Herausforderung. Hier gehe es um Anforderungen wie Mandantenfähigkeit, Rechteverwaltung, Datenschutz- und Datensicherung. Q Point ermögliche den Anwendern die Einbindung in Unternehmensstrukturen und bestehende Systemlandschaften mit geringen, individuellen Anpassungen.

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