Zusammenarbeit

Pläne sind auf digitalem Portal einsehbar

Die Nutzung von Tablets auf Baustellen trieben die Mitarbeiter der Strabag-Gruppe voran. Sie brachten ihre privaten Tablets einfach mit.Foto: Strabag

Stuttgart (ABZ). – Im Bauwesen erleichtern zunehmend digitale Tools die Zusammenarbeit verschiedener Partner, so auch bei der Strabag-Gruppe, zu der auch Züblin gehört. Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung werden sich die Beteiligten auf der Baustelle immer stärker vernetzen und die Visualisierungen der Pläne werden neue Formen annehmen, prophezeit das Unternehmen. Schon heute arbeite Strabag mit Innovationen wie Virtual Reality in der Bauausführung. Zudem habe die Strabag-Gruppe schon früh digitale Planportale genutzt, um Baupläne zu verbreiten und freizugeben, beschreibt es ein Sprecher des Unternehmens. Die Verfasser der Pläne, wie Architekten, Tragwerksplaner, Heizungs-, Lüftungs- oder Sanitärplaner, würden ihre aktuellen Pläne in das digitale Planportal hochladen. Sie würden gespeichert und teilweise automatisiert an die entsprechenden Nutzer verteilt. "Planportale bilden das Fundament für unsere Bauvorhaben im Hochbau, denn dort kann ständig jeder alle Pläne einsehen", erklärt Oberbauleiter Frank Winzer von der Züblin-Tochtergesellschaft Wolfer & Goebel. Dropbox Business sei eine praktische Ergänzung dazu. Dabei werden die Daten zwischen den beiden Plattformen synchronisiert. "Wenn beispielsweise neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder externe Stakeholder noch keinen Zugriff auf die Planportale haben, teilen wir Pläne ganz einfach über einen Dropbox-Link" Die Zuteilung der Pläne werde durch Cloud-Lösungen wie Dropbox Business erleichtert. "Das betrifft vor allem auch die mobile Unterstützung", so Winzer. Rückblickend sei es kaum vorstellbar, dass in seinen ersten Berufsjahren das Handling von Papierplänen eine zentrale Rolle in der täglichen Arbeit gespielt hätte. Heute müsse ein Plan nicht in Papier aus dem Baucontainer mitgenommen werden, sondern sei stets aktuell auf einem mobilen Endgerät verfügbar. "Pläne2Go!", so Winzer.

Strabag setzt bei der internen Kollaboration auf Microsoft Office 365, hat sich aber für den Austausch mit externen Stakeholdern zusätzlich für Dropbox Business entschieden. "Dropbox wird in unseren Märkten flächendeckend genutzt. So konnten wir sicher sein, dass ein Großteil unserer Projektpartner mit dem Umgang vertraut ist", so Matthias Steinbach, Geschäftsführer der IT-Tochtergesellschaft Strabag BRVZ. Die intuitive Bedienung vereinfache die Zusammenarbeit mit externen Partnern. Von diesen gibt es viele, denn bei ihren Bauprojekten arbeitet die Strabag-Gruppe mit zahlreichen Subunternehmen und Fachspezialisten zusammen. Das kann im Rohbau von etwa zehn Gewerken bis zum schlüsselfertigen Bau von mehr als 50 Gewerken mit teilweise mehreren Nachunternehmern je Gewerk sein.

Ein weiterer Vorteil von Dropbox sind laut Steinbach die unterstützten Synchronisationsmöglichkeiten bei hochvolumigen Dateien. "Zuletzt war für uns entscheidend, dass Dropbox Business Integrationen in alle Office 365 Komponenten hat, die ein Zusammenspiel der Lösungen ermöglichen", fasst Steinbach zusammen. Die Tablet-Nutzung auf Baustellen sei in erster Linie durch die Mitarbeiter vorangetrieben worden. Sie brachten ihre privaten Tablets einfach mit auf die Baustelle. "So begannen wir, Polierinnen und Poliere mit Tablets auszustatten, und Dropbox wurde zu einer Schlüsselapplikation. Als IT sind wir für die optimale Ausstattung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich, die letztendliche Entscheidung über Hard- und Softwareprodukte wird jedoch gemeinsam mit den Anwender- und Expertenteams auf der Baustelle getroffen", so erklärt Steinbach. "Mit der Nutzung von Dropbox Business im Büroumfeld verhält es sich ähnlich." Frank Winzer ergänzt: "Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Nachunternehmen ist Dropbox sehr komfortabel. Momentan ist zwar auch noch eine konzerneigene Lösung für die Verteilung von Unterlagen und Massendaten im Einsatz, doch dieses System wird aktuell komplett durch Dropbox Business ersetzt. Die Einfachheit von Dropbox ermöglicht es, ohne umfangreiche Schulung direkt damit zu arbeiten. So kann es langsam mitwachsen, sodass kein abrupter Wechsel auf Dropbox Business stattfinden muss. Denn solche Prozessveränderungen brauchen Zeit."

Kunden würden erwarten, dass immer größerer Bauvorhaben in immer kürzerer Zeit realisiert werden, so die Strabag-Gruppe. "Hier unterstützen uns Cloud-Lösungen sowohl in der Planungsphase als auch während der Ausführung sehr gut", sagt Winzer. "Ich selbst betreue mehrere Baustellen und habe daher nicht immer alle Ausschreibungsdetails im Kopf. Bei Auftragsverhandlungen habe ich daher in jedem Fall die jeweilige Ausschreibung in meiner Dropbox dabei", sagt er. Es erleichtere ihm die Arbeit, dass er bei festen Terminen mit der Bauleitung auf der Baustelle die Leistungsbeschreibungen in der Cloud abrufen könne. Angebote von Nachunternehmen einzuholen und auszuwerten sowie entsprechende Unterlagen zu teilen, sei ebenfalls einfach.

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