Standortüberwachung

Lange Batterielaufzeiten bei neuer Generation von GPS-Trackern

Klein, robust mit langer Batterielaufzeit: Der GPS-Tracker von Geocept. Foto: Geocept

Speziell für Hecklader-Müllfahrzeuge wurde ein Tool zur Leerstellenerfassung und automatischen Erstellung eines Leerstellenkatasters von ganzen Sammelgebiete geschaffen. Zur Standortüberwachung von Werkzeugen, Maschinen und Behältern steht laut dem Unternehmen ab 2022 eine neue Generation von GPS-Trackern mit extrem langer Batterielaufzeit zur Verfügung. Kompakte Größe, Robustheit und lange Batterielaufzeit sind in einem Gerät mit moderner Mobilfunktechnik vereint.

Die GPS-Tracker eignen sich für die Ortung aller Güter, die keine externe Stromversorgung ermöglichen. Und nach zehn Jahren Laufzeit können die handelsüblichen Lithium-Batterien einfach ausgetauscht werden. Geschäftsführer Michael Ring erklärt: "Damit steht uns ein GPS-Tracker zur Verfügung, der geschaffen wurde für den Einsatz im Bau und anderen rauen Umgebungen. Er ist autark und leistungsstark. Und dank der zukunftsweisenden Mobilfunktechnik wird selbst im Indoor-Bereich noch eine Genauigkeit von 30 bis 100 Meter erreicht".

Übertragung direkt auf´s Handy

Ausgehend von den exakten Positionen können Transportaufträge im Geocept-Portal erstellt, automatisch optimiert und direkt an das Android-Handy eines Fahrers übermittelt werden. Die Navigation wird dabei mit der GPS-Position gefüttert.

 

Die neue Generation der GPS-Tracker bietet Fahrzeugortung inklusive Fahrtenbuch und Navigation per Smartphone. Foto: Geocept

Ein erheblicher Vorteil, denn herkömmliche Navigationsgeräte würden anders als die Geocept-Lösung etwaige Neubaugebiete nicht kennen und sich ausschließlich an Adressen und bekannten Straßen orientieren können. Die Geocept-Lösung navigiert zuverlässig auch in Waldgebiete, über Felder, über Industrieanlagen und Baugebiete. Ein weiterer Vorteil ist die digitale Auftragserfassung. Die Tour mit Aufträgen wird direkt auf das jeweilige Handy übertragen und kann einfach bedient und als erledigt markiert werden.

Jede Containerdienst-Planung ist eine Herausforderung für die Disponenten. Die üblichen Auftragsarten wie stellen, holen, leeren und tauschen bestehen aus mehreren Fahrzielen und setzen zwingend die richtige Reihenfolge der Anfahrten voraus.

Die neue Containerdienstplanung von Geocept verhindert laut dem Hersteller unnötige Anfahrten, reduziert Leerfahrten und lastet die Fahrzeuge optimal aus. Terminfunktionen stellen sicher, dass kein Auftrag vergessen wird.

Zur automatischen und teilautomatischen Behälteridentifizierung bietet Geocept neben seinen GPS-Trackern die Möglichkeit, auch alle weiteren am Markt verfügbaren Technologien einzusetzen: RFID, Bluetooth oder QR-/Barcode. Die Behälternummern und Typen werden bei allen Technologien einem Standort zugeordnet. Im Webportal www.fleetportal.de werden außerdem Größe, Verfügbarkeit und UVV-Fälligkeit mit vielen weiteren Informationen des Behälters verknüpft und dargestellt.

Resultierend haben die Anwender stets den Überblick, wann und wo Behälter abgestellt wurden. Jeder Standortwechsel wird automatisch dokumentiert, bei Bedarf sogar mit Foto. Die Standzeiten beim Kunden werden automatisch ermittelt und damit kein Behälter vergessen wird, kann eine maximale Standdauer am Abstellort definiert werden. Wird diese überschritten, meldet sich der Behälter mit Nachricht und Standort.

Machbarkeit automatisch geprüft

Zur Planung der Touren können die Adressen auch einfach manuell per drag&drop aus Karte und Tabelle erstellt werden. Das System übernimmt die Überprüfung der Machbarkeit anhand der maximal möglichen Transportgewichte, Anzahl Behälterstellplätze, Auftragsanzahl, Arbeitszeit und Streckenlänge.

Die Besonderheiten von "stellen"-, "holen"-, "leeren"- und "tauschen"-Aufträgen werden beim Optimieren der Tour berücksichtigt. Sogar die Stapelbarkeit von Leerbehältern und die Entscheidung zur Nutzung eines Anhängers sind bei der Tourenplanung berücksichtigt.

Bereitstellung in Echtzeit

Genau wie bei einfachen Transportaufträgen ist auch bei Containerdiensttouren optional die Navigation per Android Handy oder Tablet möglich und sinnvoll. In Echtzeit können Tour-Änderungen und neue Aufträge vom Büro in der Fahrer-App bereitgestellt werden. Im Rückkanal weiß der Disponent permanent welche Aufträge bereits erledigt wurden und was noch offen ist.

Mit der App "elektronischer Lieferschein" ist die Dokumentation von Abfallart, Menge, Gewicht und Wartezeiten beim Kunden inklusive elektronische Unterschrift möglich und mit der Foto-Funktion können Fehlbefüllungen oder Schäden dokumentiert werden. Somit vereinfacht der elektronische Lieferschein die Bearbeitung und Rückmeldungen vom Fahrer fließen direkt ins Portal und weiter in die Tourenauswertung und Abrechnung ein. Die dienstliche Nutzung von Fahrzeugflotten muss i.d.R. per Fahrtenbuch gegenüber dem Finanzamt nachgewiesen werden. Um diesen Aufwand erheblich zu vereinfachen, liest ein spezieller GPS-Tracker von Geocept, der lediglich in den ODBII-Steckplatz (für Werkstattdiagnose in jedem Fahrzeug vorhanden) eingesteckt werden muss, die km-Stände laut Tacho aus und trägt diese automatisch in das elektronische Fahrtenbuch im Webportal ein. Die Adressen werden anhand der GPS-Position grundsätzlich automatisch ermittelt, die gefahrenen Kilometer und die Zeiten ebenso.

Besuchte Personen und Firmen müssen nur einmalig für eine neue Adresse erfasst werden, der Fahrer wird per Klick ausgewählt und für den Zweck der Fahrt kann auf Textbausteine zugegriffen werden. Bei vielen Kunden wird das Fahrtenbuch außerdem als Grundlage für Arbeitszeiterfassung, Spesenabrechnung und Fahrtenkostenabrechnung mit Auftraggebern genutzt.

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