KI-gestützte Sprachtranskription in Echtzeit
Krank Inspeq beschleunigt Geräteinspektionen
London/Großbritannien (ABZ). – Das britische Technologieunternehmen Krank hat mit Inspeq eine mobile digitale Inspektionsplattform für Geräteverleiher entwickelt. Die KI-gestützte App soll Inspektionszeiten halbieren und sofortige Berichterstellung ermöglichen.

Den Kern der Plattform bildet eine KI-gestützte Technologie, die Spracheingaben in Echtzeit transkribiert und strukturierte Zustandsberichte erstellt. Foto: Inspeq
Geräteverleihfirmen stehen laut Krank unter ständigem Druck durch enge Termine und hohe Kundenanforderungen. Viele verlassen sich dennoch auf Inspektionsprozesse, die seit Jahrzehnten unverändert sind. Diese alten Methoden kosten Zeit, sind unübersichtlich und können zu Verzögerungen führen.
Handschriftlich ausgefüllte Formulare gehen verloren, Schäden werden nicht dokumentiert und die Berichte sind nicht einheitlich. Von entscheidender Bedeutung ist die unklare Dokumentation, wenn Geräte in schlechtem Zustand zurückgebracht werden und nicht festgestellt werden kann, wer verantwortlich ist.
Seit der Einführung von Inspeq im April 2025 hat Krank die App kontinuierlich weiterentwickelt. Die speziell für vor Ort arbeitende Teams entwickelte Anwendung bietet eine Alternative zu ausgedruckten Checklisten.
"Geräteverleiher stehen kontinuierlich unter Druck, Geräte schnell zu liefern. Das bedeutet, dass Ausfallzeiten minimiert und hochwertige Wirtschaftsgüter geschützt werden müssen", erklärt Mark Turner, CEO von Krank. "Wir haben Inspeq entwickelt, um einen Prozess, der unübersichtlich und uneinheitlich sein kann, absolut transparent zu machen."
Mit Inspeq brauchen Außendienstteams für Inspektionen nur ein Smartphone oder Tablet und wenige Klicks, um hochauflösende Videos, detaillierte Fotos, Sprachmemos und mit Zeitstempel versehene Zustandsberichte zu erstellen.
Für die Inspektion eines großen Kipplasters braucht laut Krank selbst ein erfahrener Prüfer 1,5 Stunden, und dann beginnt erst die aufwändige Berichterstellung. Inspeq verkürzt die Inspektionszeit um bis zu 50 % und reduziert die stundenlange Berichterstellung auf wenige Sekunden. "Sobald der Prüfer seine Inspektion abgeschlossen hat, steht bereits ein vollständig formatierter, weiterleitbarer Bericht zur Verfügung", erklärt Khurram Mumtaz, CTO von Krank.
Dies beschleunige die Wartung, reduziere Ausfallzeiten und sorge dafür, dass hochwertige Geräte im Einsatz bleiben können. Den Kern der Plattform bildet eine KI-gestützte Technologie, die Spracheingaben in Echtzeit transkribiert und strukturierte Zustandsberichte erstellt. Statt sich auf ihr Gedächtnis oder handschriftliche Notizen zu verlassen, können Prüfer ihre Beobachtungen diktieren, während sie gleichzeitig ein Video aufnehmen.
Zu den größten Herausforderungen in der Vermietungsbranche gehört laut Krank die Verantwortlichkeit, besonders wenn Geräte beschädigt zurückgebracht werden. Inspeq beseitigt nach eigenen Angaben Spekulationen durch Berichte über Diskrepanzen beim Ein- und Ausgang sowie Fotos und KI-generierte Notizen.
Geräteverleiher können Unstimmigkeiten schnell und gerecht beilegen. Statt wenig präziser Unterlagen erhalten Kunden klare Inspektionsaufzeichnungen mit Zeitstempel, die Vertrauen schaffen sollen. "Der Geräteverleih entwickelt sich und die Unternehmen, die Erfolg haben, werden jene sein, die intelligentere Tools einsetzen", erklärt Khurram Mumtaz weiter. "Durch den Einsatz von KI zur Automatisierung von Routineverwaltungsaufgaben helfen wir Unternehmen, wertvolle Zeit zu sparen und robuste, zukunftsfähige Betriebsabläufe zu schaffen."
Die App ist im Apple App Store und bei Google Play verfügbar.


