Schutz durch KI-Überwachung
FLIRs neue PT-Serie: Fortschrittliche Sicherheitskamera
Wilsonville/USA (ABZ). – Das Unternehmen Flir Systems stellt mit der PT-Serie AI SR eine kombinierte Wärmebildkamera für Gewerbe- und Industriestandorte vor. Das Kamerasystem soll mehr als eine rein passive Erkennung und Überwachung leisten, indem sie aktiv Eindringlinge identifiziert, sodass prompt reagiert werden kann.

Die FLIR PT-Serie AI SR soll auch bei schlechtem Wetter hervorragende Eergebnisse liefern. Foto: Flir
Die FLIR PT-Serie AI SR wurde für die kontinuierliche Überwachung weitläufiger Areale, Anlagen und kritischer Infrastrukturen konzipiert. Sie verfügt laut Anbieter sowohl über eine Wärmebild- als auch über eine 4K-Sensoroptik, die auch bei schlechten Lichtverhältnissen hervorragende Ergebnisse bieten soll. Die Sicherheitskamera kann bei Dunkelheit, hellem Sonnenlicht und auch bei widrigen Wetterbedingungen eingesetzt werden. Sie eignet sich eigenen Angaben zufolge für komplexe städtische, aber auch für abgelegene Umgebungen wie zum Beispiel Öl- und Gasanlagen, Häfen, Gewerbegebiete und Rechenzentren.
"Bei Anwendungen dieser Art geht es um die Sicherheit und den Schutz der Standorte durch eine robuste und kosteneffiziente Perimeterüberwachung", erklärt Michael Deruytter von Flir. Die Serie verfüge über zeitgemäße KI-Funktionen und über Nexus, das proprietäre Kommunikationsprotokoll von Flir, mit dem die Geräte nahtlos miteinander kommunizieren könnten.
Durch die Kopplung mit anderen stationären Flir- oder PTZ-Kameras (Schwenken, Neigen, Zoomen) und die automatische Weitergabe der Daten an diese Kameras wird die Erkennung und Klassifizierung auf Distanz erleichtert. Zusätzliche Software oder Server sind nach Unternehmensangaben nicht notwendig. Das soll die Gesamtbetriebskosten im Vergleich zu anderen Lösungen auf dem Markt erheblich senken.
Die FLIR PT-Serie AI SR punktet ferner durch die hohe Leistung des ungekühlten Wärmesensors punkten. Der NETD-Wert liegt laut dem Unternehmen bei <25 mK (Noise Equivalent Temperature Difference). Ein derart niedriger Wert bedeutet, dass der Sensor eine außergewöhnliche Empfindlichkeit für die Wahrnehmung feinster Temperaturunterschiede bietet. So entstehen klare und detaillierte Bilder. Der stufenlose, vierfache optische Zoom für die MWIR-Infrarot Auflösung von 640x512 Pixeln und der 25-fache optische Zoom für die 4K Auflösung im sichtbaren Lichtspektrum sorgen für präzise Zielerkennung, sagt Flir.


