Intuitive Wärmebildtechnik für Inspektionen
Flir iXX-Serie im Condition Monitoring
Frankfurt am Main (ABZ). – Flir, ein Unternehmen von Teledyne Technologies, hat die iXX-Reihe vorgestellt. Die App-fähigen Wärmebildkameras sollen Inspektionsaufgaben beim Condition Monitoring von Produktionsanlagen, in der Gebäudeinspektion und anderen Anwendungen vereinfachen..

Die Flir iXX wird laut Hersteller mit allem geliefert, was für den Einstieg erforderlich ist. Foto: Flir
Die iXX-Kameras basieren auf der neuen ACE-Plattform von Flir. Sie kombinieren laut Hersteller die Leistungsfähigkeit von Apps mit Thermografiekameras und ermöglichen so ein skalierbares, intuitives und vernetztes Condition Monitoring. Die direkte Integration mit der browserbasierten Software Flir Assetlink ordnet die radiometrischen Flir-Wärmebilder automatisch in eine hierarchische Anlagenstruktur ein.
Herkömmliche thermische Inspektionen seien oft komplex, inkonsistent und unzusammenhängend, so der Hersteller. Die Skalierung der Daten in den üblichen Thermografieprogrammen könne schwierig sein.
Die neue Flir iXX löse diese Herausforderungen mit ihrer app-gesteuerten Plattform, die Inspektionen vereinfacht, Daten standardisiert und sie von unterschiedlichen Teams und Standorten zusammenführen kann.
Vereinfachte und schnelle Arbeitsabläufe
"Die meisten Menschen kaufen Smartphones nicht wegen der Hardware, sondern um die Vorteile von Apps und ihrer Funktionen zu nutzen", erklärt Rob Milner, Director Business Development. "Analog dazu wird unsere neue iXX mit dem ACE-Ökosystem zu einer tragbaren Infrarotkamera, auf der Flir- und Drittanbieter-Apps installiert werden können, um die Probleme der Endnutzer zu lösen."
Nach Herstellerangaben profitieren Kunden von vereinfachten und schnelleren Arbeitsabläufen, von Unterstützung für unerfahrenere Mitarbeiter und von einfachen Problemlösungen bei Dokumentation, Kommunikation und der Entscheidungsfindung. Mit der iXX sei es auch möglich, eigene Apps zu erstellen.
Rund 60 % der Wartungsteams berichten laut Flir von einem Mangel an qualifizierten Thermografen. Um dieses Problem zu lösen, ermöglichen intuitive, app-gesteuerte Arbeitsabläufe der neuen Flir iXX-Serie Wartungsmitarbeitern aller Qualifikationsstufen die Durchführung von Inspektionen.
Die Flir iXX wird mit allem geliefert, was für den Einstieg erforderlich ist. Sie bietet eine Einführungs-App für eine Einarbeitung weniger erfahrener Benutzer. Das Ergebnis sei eine stetig ansteigende Lernkurve für Inspektionseinsteiger, deren Ziel es ist, Inspektionen auf Expertenniveau durchzuführen.
Einführungs-App für eine Einarbeitung
Bei herkömmlichen Arbeitsabläufen nimmt die Berichterstellung bis zu 50 % der Arbeitszeit eines Technikers in Anspruch, so der Hersteller. Bei vernetzten Arbeitsabläufen sinke dieser Prozentsatz gegen null, sodass sich der Anwender voll auf die Inspektion konzentrieren kann.
Die iXX ist mit der browserbasierten Flir-Software Assetlink ausgestattet, mit der Benutzer Inspektionen planen, Wärmebilder mit Anlagendaten verknüpfen und Inspektionsberichte erstellen können. Eine Trendvisualisierung liefert Einblicke in den Anlagenzustand, während die Anzeige der Daten auf dem Bildschirm die Kommunikation vereinfacht.
Die direkte Cloud-Integration erfolgt über WLAN oder bei bestimmten Modellen auch über LTE und ermöglicht das sofortige Hochladen, Organisieren und Teilen der Daten. Die Mitarbeiter können direkt vom Gerät aus Nachrichten, E-Mails und Videoanrufe senden und empfangen.
Die Kameras bieten klare Wärmebilder mit einer Infrarotauflösung von bis zu 480 x 640 Pixeln. Die von Flir patentierte MSX-Bildverbesserung integriert Details aus dem sichtbaren Lichtspektrum in die Wärmebilder, um Probleme schneller erkennbar zu machen. Die Hardware umfasst eine 8-MP-Kamera und einen großen, hochauflösenden Touchscreen. Alle iXX-Modelle bieten eine thermische Auflösung von 40 mK NETD und eine Genauigkeit von ± 2 °C.
Die Kameras eignen sich besonders für elektrische und mechanische Inspektionen in Produktions-, Industrie-, Gewerbe-, Rechenzentrums- und Energieversorgungsumgebungen. Auch für Gebäudeenergieberatung, Gebäudediagnostik und Anlagenwartung, einschließlich Feuchtigkeitserkennung, Überprüfung der HLK-Leistung und Bewertung von Energieverlusten, können die Geräte eingesetzt werden.


