Markt im Monat

Direkt und analog: Messerundgang auf der Nordstil

Am Stand von Mossapour auf der Sommer Nordstil 2020 trafen sich (v. l. n. r) Ramin Mossapour, Detlef Braun und Bernd Aufderheide.Foto: Messe Frankfurt

Wiedersehensfreude in Hamburg: Die Nordstil öffnete kürzlich ihre Pforten. Für Einkäufer und Hersteller bedeutet dies, sich geschäftlich endlich wieder persönlich zu begegnen, sich über Neuigkeiten auszutauschen und zu ordern. Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt GmbH und Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH, führten beim Rundgang am ersten Messetag durch die Hallen und traten mit Ausstellern und Medienvertretern in den Dialog.

Sowohl Händler als auch Marken mussten in den vergangenen Monaten neue Wege einschlagen, verstärkt online sichtbar werden und sich neu aufstellen. Wie geht es der Konsumgüterbranche nun nach monatelangem Lockdown und Messeausfällen? Warum ist die Nordstil für Händler und Marken auch in Zeiten von Corona ein sicherer Hafen für gute Geschäfte? Welche Chancen ergeben sich für die Branche durch die Krise? Diese und weitere Fragen erörterten Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt GmbH, und Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH, beim Rundgang am heutigen ersten Messetag durch die Hallen und traten an einzelnen Ständen in den Dialog mit Ausstellern und Händlern.

"Der heutige Austausch hat sowohl uns als Messeveranstaltern als auch unseren Ausstellern vor allem eins gezeigt: Beziehungen noch intensiver auszubauen und ein offenes Ohr für individuelle Bedürfnisse zu haben, ist insbesondere für den Neustart des Handels vor Ort wichtiger denn je. Dies funktioniert im unmittelbaren Austausch besonders nachhaltig. Unsere Aussteller sind überzeugt: Messen sind das A und O, um direkt mit dem Handel ins Gespräch und ins Geschäft zu kommen und nehmen daher heute eine noch bedeutendere Schlüsselfunktion ein", so Braun.

Auch auf Seiten der Aussteller wurde bereits am ersten Messetag die Bedeutung von persönlichen Begegnungen für die Vorstellung neuer Produkte und insbesondere für die Neukundengenerierung deutlich. So wurde der Samstag von Messeteilnehmern genutzt, um sich in aller Ruhe zur aktuellen Situation auszutauschen und Sortimente entsprechend zusammenzustellen und zu ordern.

Kreative Maßnahmen

Lars Adler, Geschäftsführer, Hoff Interieur: "Industrie und Handel haben in den letzten Monaten viele kreative Maßnahmen getroffen, um die Beziehung zu den Fachhändlern zu stabilisieren - von virtuellen Showrooms über Warenpräsentation per Livecam bis hin zu gemeinsamen Showroom-Tagen. Was sich gezeigt hat ist, dass man die Effizienz einer Ordermesse nicht nachbauen kann. Tausende von professionellen Besuchern, die man live durch die eigene Standpräsentation begeistern kann - das geht nur offline. Auch für den Besucher ist der Marktplatz "Messe" mit seiner Angebotsbreite alternativlos. Wir freuen uns, auf der Nordstil zu sein und uns mit unseren Kunden über die Herausforderungen in dieser Zeit auszutauschen."

Inger Myhrmann, European Sales Manager, GreenGate: "Kunden online zu treffen, mag für einige Zeit funktionieren. Aber die meisten von uns haben das Grundbedürfnis, sich mit anderen Menschen zu treffen, Ideen und Gedanken auszutauschen und sich inspirieren zu lassen. Die Nordstil ist eine großartige Gelegenheit, um genau das zu tun. Dies entspricht sehr gut unserer Unternehmensphilosophie ,Moments worth sharing'. Denn Menschen überwinden Krisen gemeinsam und persönlich - und nicht virtuell."

Eva Danneberg, Geschäftsführerin, Werkhaus: "Der Austausch mit Stammkunden und potentiellen Neukunden ist hier auf der Nordstil wertvoller denn je, denn der große Profiteur der Pandemie ist eindeutig der Online-Handel. Auf der Messe können wir endlich unsere Produktneuheiten aus monatelanger Entwicklungsarbeit zeigen, uns zu Erfahrungen über die Pandemiezeit austauschen und erfahren: Wie hat sich die Branche durchgebissen und was können wir voneinander lernen?"

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