Effiziente Technologie für Bauprojekte
ConnectingCase bietet stabile Vernetzung für autonomes Arbeiten
Warthausen (ABZ). – Die Entwicklung autonomer Baumaschinen und -geräte schreitet voran. Für deren reibungsloses Funktionieren sind stabile Internet-verbindungen mit geringen Latenzzeiten unerlässlich. Die ConnectingCase GmbH bietet nach eigenen Angaben entsprechende Lösungen für Bauunternehmen an..

Die ConnectingCase GmbH bietet nach eigenen Angaben Lösungen für Bauunternehmen an, um den Einsatz von autonomen Baumaschinen und -geräte zu ermöglichen. Foto: ConnectingCase
Die Digitalisierung der Baustellen nimmt Fahrt auf: Baumaschinen werden zunehmend mit Assistenzsystemen ausgestattet, die den Maschinenführer bei der effizienteren Arbeit unterstützen sollen. Diese Systeme übermitteln laufend Telemetriedaten und müssen gleichzeitig mit Daten versorgt werden.
Mit der Zunahme eingesetzter Systeme steigen laut ConnectingCase auch die Anforderungen an die Datenübertragungsraten.
Besonders anspruchsvoll sind die Voraussetzungen für Remote-Steuerungen von Maschinen. Die Datenübertragung muss nahezu in Echtzeit erfolgen, da selbst minimale Verzögerungen die Steuerung beeinträchtigen können. "Man kann sich vorstellen, welche gefährlichen Auswirkungen die Unterbrechung des Datenflusses auf eine teilweise autonome Baustelle hätte", erläutert Andrea Coskun-Goy, Geschäftsführerin von ConnectingCase.
Mit zunehmender Automatisierung werde die Qualität der Internetverbindung zu einem sicherheitsrelevanten Aspekt. In ländlichen Gegenden oder nicht vollständig erschlossenen Baugebieten ist die Netzabdeckung oft unzureichend. Selbst bestehende Verbindungen können durch Überlastung abbrechen.
Als Lösung bietet ConnectingCase unterschiedliche Anlagen für unterschiedliche Einsatzgebiete an, die flexibel gemietet werden können. Vor dem Einsatz werden laut Hersteller die Anforderungen der Baustelle erfasst – etwa die Anzahl der Arbeitsplätze, die Größe der Fläche und die eingesetzten Maschinen. Anschließend werden die vorhandenen Netzwerke und deren Signalstärken am Einsatzort gemessen, um die Anlagen bedarfsgerecht zu konfigurieren.
Auf komplexeren Baustellen komme häufig eine Kombination aus mehreren Netzwerken zum Einsatz, beispielsweise 5G-Mobilfunk und Satellitenverbindungen. Diese werden mittels WAN-Bonding kombiniert, sodass Nutzer von der jeweils besten Leistung und kürzesten Latenzzeit profitieren können. Gleichzeitig werden Verbindungsabbrüche in einem Netzwerk durch andere Netzwerke kompensiert.
"Dank der intensiven Zusammenarbeit mit unseren Partnern können wir unseren Kunden immer Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik bieten", sagt Geschäftsführer Enis Coskun. Das Unternehmen arbeite zudem an weiteren Neuerungen für verlässliche Kommunikationsanbindungen.
Die mobilen Anlagen von ConnectingCase sind in vier verschiedenen Varianten für 3 bis 60 Nutzer erhältlich. Die Komponenten sind in einem Hartschalenkoffer untergebracht und werden vor dem Versand individuell konfiguriert. Laut Anbieter haben sich die Systeme in Deutschland und dem europäischen Ausland bereits vielfach bewährt.


